Samstag, 21. Mai 2011

Lesung zu gewinnen

Anlässlich des Taschenbuch-Starts von Rico, Oskar und die Tieferschatten haben der Carlsen Verlag und amazon ein Gewinnspiel gestartet. Als erster Preis winkt eine Lesung für eine Schulklasse mit dem Autor (der wäre ich), obendrauf oder untendrunter gibt es dazu einen Klassensatz von 30 Exemplaren des Titels. Als zweiter und dritter Preis winken dann nochmals zwei Klassensätze des Taschenbuchs.

 

tieferschatten

Die Lesung findet am 8. Juni statt. Sie wird aufgezeichnet und kann dann (jedenfalls in Teilen, glaube ich) auf den Seiten von amazon angeschaut werden. Damit jeder weiß, was er verpasst hat. Oder was ihm erspart geblieben ist.

Falls niemand mitmacht, bleibe ich am 8. Juni zu Hause und lese mir selber was vor.

Update: Ähem … Der Einsendeschluss fürs Gewinnspiel ist bereits morgen (22. Mai). Als Zeugnis meiner abgrundtiefen Blödheit lasse ich diesen Artikel trotzdem stehen. Ist ja immerhin noch ein Tag Zeit, und die Preisfrage ist, wie ich soeben gesehen habe, leicht zu beantworten. Also, liebe Lehrer: Ran an den Speck!

LZ

Sonntag, 15. Mai 2011

Poetikvorlesungen in Oldenburg

Vor lauter "erst hab ich Angst, zu wenig Text hinzukriegen, und jetzt hab ich Angst, es könnte zu viel sein" habe ich fast mein Versprechen vergessen, diese – also, eigentlich schon letzte – Woche hier noch etwas zu posten. Daher in aller Kürze, aber immerhin:

Wer Lust darauf hat, besagten angstbesetzten Text zu hören, sollte am Mittwoch nach Oldenburg kommen. Auf Einladung der dortigen Universität habe ich die diesjährige Poetikprofessur für Kinder- und Jugendliteratur übernommen. Im Rahmen von insgesamt drei Vorlesungen werde ich (im Bibliothekssaal, Campus Haarentor) Einblick geben in … in was überhaupt? Grundsätzlich geht es um die Poetik meiner Bücher und Kurzgeschichten, die sich aber besser erschließt aus einem Wissen um meine biographischen Hintergründe. Der Steinhöfel lässt also erstmal die Hosen runter (im übertragenen Sinne, bitte sehr – auch wenn ich es mir nicht vorstellen kann, möchte ich später doch keine Beschwerden von eventuell aus Bayern angereisten Fans hören, ich hätte mich nicht so entblößt wie von ihnen erwartet).


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Also, das Biographische, und wie es sich im Bibliographischen versteckt, ist am 18. Mai Thema der ersten Vorlesung Peter Pan, grün und blau – Zum Einfluss von Innen. Dem Kern der ganze Aktion, also einer gründliche Selbstbetrachtung meiner Poetik, ist die zweite Vorlesung gewidmet: Am 9. Juni heißt es Hoffentlich ins Herz – Zum Einfluss von Außen. Und was mir Verleger, Kritiker und Leser mit ihren teils doch recht unterschiedlichen Ansprüchen an mein Schreiben bedeuten, werde ich am 29. Juni unter dem Titel Machen Sie mal einen Punkt! – Zum Einfluss vom Rand verkünden. Falls sich in diese dritte Vorlesung überhaupt noch jemand verirrt. Eintrittsgeld kann nicht rückerstattet werden, da erst gar keines erhoben wird, der Spaß ist also umsonst (wenn auch hoffentlich nicht vergebens) und steht jedem, also auch nicht-universitären Besuchern, offen.

Und jetzt wasch ich noch schnell ein paar T-Shirts, denn unmittelbar vor dem Besuch in Oldenburg bin ich in Hamburg, um das Lektorat für Rico, Oskar und der Diebstahlstein unter Dach und Fach zu bringen. Mehr dazu – und zu meinem letzten Hamburg-Besuch vor zwei Wochen anlässlich der dortigen, ganz und gar wunderbar geratenen Theaterpremiere der Tieferschatten – irgendwann demnächst. Jedenfalls dieses Jahr noch …
LZ

Donnerstag, 5. Mai 2011

Also echt!

Eigentlich wollte ich erst demnächst den Blog mal wieder aufpeppen, mit News und so … wenn noch etwas mehr Ruhe eingekehrt ist. Rico, Oskar und der Diebstahlstein (vor allem letzterer) sind noch nicht feingeschliffen, mithin auch noch nicht lektoriert, es stehen außerdem noch ein paar andere Sachen an, die ich erst vom Tisch haben wollte.

Nun das: Irgendein – wie es aussieht immerhin wohlmeinender – Mensch betreibt bei Facebook einen Account unter meinem Namen. Mit passendem (wenn auch fürchterlichem) Foto und so weiter. Plus Auszügen aus diesem Blog, die dem ganzen Scheiß einen Hauch von Authentizität verleihen.

So weit, so unverschämt. Denn da melden sich zum Beispiel auch Menschen, die ich kenne, und die warten auf Rückmeldung. Die ich nicht geben kann, weil ich definitiv nicht vorhabe, mich der Facebook-Gemeinde anzuschließen. Schon deshalb, weil es noch ein Kanal mehr wäre, über den Schüler mir ihre Hausaufgaben schicken würden …

Also, lieber wohlmeinender Mensch: Lösch diesen Blödsinn! Not funny! Ich hab weder Zeit noch Lust, das selber in die Wege leiten zu müssen. Auch wenn mir notfalls nichts anderes übrig bleibt.
LZ